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Hier äußert sich die Internetoma zu politischen Fragen |
| November 2009 Mein ganzes Leben habe ich mich für Politik interessiert, teilweise musste ich, und heute darf ich. In der DDR stand die Ideologie im Vordergrund, heute ist es das Geld. Von Lobbyisten gibt es Parteispenden, die Wirtschaft bestimmt Politik und Bildung. Es geht in der Politik nicht um die Menschen, sondern immer um Macht und Machterhalt. Im letzten Wahlkampf wurde viel versprochen. Nach der Wahl müssen dann "Kompromisse" eingegangen werden. In ihrer Oppositionszeit hat unsere Bundeskanzlerin dem politischen Gegner schnell vorgeworfen: "Versprochen - gebrochen". Jetzt hört man das nie von ihr. Warum auch? Schließlich hat der Wähler so gewählt, wie er gewählt hat. Seine eigene Schuld! Und unser neu gekürter Außenminister tut "alles für unser Land". Allein mir fehlt der Glaube. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Es wird sich wohl erst etwas ändern, wenn die Menschen durch "Montagsdemonstrationen eine friedliche Revolution" herbeiführen. Die "Bildungsstreiks der Studenten" könnten ein Anfang sein, sofern nicht "Events" wichtiger sind, als über gesellschaftliche Zustände und deren Veränderung nachzudenken. |