Max Liebermann
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Bedauerlicherweise musste ich die vier Abbildungen der Werke von
Max Liebermann
- Selbstbildnis von 1909
- Schusterwerkstatt von 1881
- Die Papageienallee von 1902
- Bildnis Ferdinand Sauerbruch von 1932
aus meiner Internetseite entfernen, da ich für ihre "Nutzung" keine Lizenz
besitze.
Ich habe laut Schreiben der "Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST" Bonn
vom 24. Januar 2005 gegen das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung nach
§ 19a UrhG (Urhebergesetz) verstoßen.
Dies lag nicht in meiner Absicht.
Mein Anliegen war und ist es, Interessierte am Weltkulturerbe - und wenn nur auf diese
kleine Weise - teilhaben zu lassen bzw. ihnen Künstler und Werk näher zu bringen.
Mir geht es nicht um "Verwertung" oder "Kommerz".
Die Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST ist bereit, sich um eine Lizenzierung
für mich zu bemühen, wenn ich die Abbildungen weiterhin verwenden möchte, nur leider
gibt meine Rente zusätzliche Ausgaben nicht her.
Ich wünsche der Verwertungsgesellschaft gute geschäftliche Erfolge
bei der Vermarktung
des Weltkulturerbes.
Lebensdaten:
| 1847 | 20. Juli geboren in Berlin |
| 1866 - 1868 |
Schüler von Carl Constantin Heinrich Steffeck (1818-1890) |
| 1868 - 1873 |
Kunstschule in Weimar, Unterricht bei Paul Thumann und Ferdinand Pauwels |
| 1873 - 1878 |
Aufenthalt in Paris. Umgang mit Gustave Courbet (1819-1877) |
| 1878 | Übersiedlung nach München. Enger Kontakt mit Leibl. |
| 1884 | Übersiedlung nach Berlin |
| 1896 | Erste Gesamtausstellung seiner Werke |
| 1935 | 8. Februar gestorben in Berlin |
"In der bildenden Kunst ist geistige Vollendung zugleich
technische Vollendung, denn in ihr sind Inhalt und Form
nicht nur eins, sondern identisch. Es ist daher ein müßiges Spiel,
mit Worten das Kunstwerk in zwei Bestandteile zerlegen zu wollen:
in ihm ist die Phantasie materialisiert und umgekehrt die Technik
vergeistigt worden."
Max Liebermann
In dem Bild "Schusterwerkstatt" scheint es, dass Liebermann Erfahrungen des französischen Impressionismus verwertet hat,
allerdings nicht in dem dort üblichen Sinne, die dargestellten Motive in Licht und Atmosphäre auflösend,
sondern um eine einheitliche Stimmung im Milieu zu erreichen.
Mit seinen Porträts hat Liebermann ein Bild des arrivierten
deutschen Bürgertums wiedergegeben, selbstbewusst und von der eigenen Kraft überzeugt.
Er selbst entstammte dieser Klasse und bezeichnete sich als den "vollkommensten Bourgeois".
copyright by ingrid bischur . zuletzt bearbeitet im Mai 2005