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Der Hund - Freund des Menschen |
![]() Sheltie |
Die Freundschaft zwischen Mensch und Hund ist sehr alt. Sie begann vor etwa
zehn- bis zwölftausend Jahren, vielleicht auch früher. Eines der ersten Haustiere der Jäger und Sammler war der Hund. Er half ihnen bei der Jagd und schützte sie vor Raubtieren. Die Menschen erkannten, dass ihnen ihre vierbeinigen Begleiter an Wachsamkeit, an Schnelligkeit und Ausdauer weit überlegen waren. Mit Beginn der Viehzucht und des Ackerbaus nahm der Mensch vor allem solche Hunde in seine Obhut, von denen er sich einen Nutzen versprach. So bildeten sich verschiedene Gruppen von Gebrauchshunden heraus: - aufmerksame und bellfreudige Wächter, - kräftige und angriffslustige Hunde zur Verteidigung von Haus und Vieh, - wendige Treiber für die Herden, - wuchtige Packer für die Wildschwein- oder Bärenjagd, - leichtfüßige Hetzhunde und viele andere. |
![]() Collie |
![]() Deutsche Dogge |
| Gegen Ende des Mittelalters ließ sich der Mensch bei der Auswahl der
Hunde zur Zucht auch von äußeren Merkmalen leiten: - von ihrer Gestalt und ihrer Kopfform, - von der Länge oder Farbe ihres Haarkleides. |
![]() Skye-Terrier |
Chihuahua |
![]() Zwergpudel |
![]() Yorkshire-Terrier |
| Von einer planmäßigen und zielstrebigen Zucht von Hunden kann man erst seit
der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sprechen. Die erste deutsche Hundeausstellung nach englischem Vorbild wurde 1863 in einer Hamburger Turnhalle durchgeführt. In der heutigen Zeit gibt es auf allen Kontinenten Hundeausstellungen, Werbeschauen, Windhundrennen, Meisterschaften für Diensthunde und andere hundesportliche Ereignisse. Gegenwärtig leben auf der Welt mehr als vierhundert verschiedene Hunderassen, davon etwa zweihundert in Mitteleuropa. |
![]() Chow-Chow |
![]() Junger Rauhhaar-Teckel |
![]() Dalmatiner |