Handzeichnungen von Wilhelm Tischbein

Wilhelm Tischbein wurde 1751 in Haina in Hessen geboren, zwei Jahre später als Goethe, dessen Persönlichkeit bedeutend für ihn gewesen ist. Der Knabe wurde früh zum Malen angeregt. Seinen Handzeichnungen sieht man an, dass sie aus der Schule der Rokokokunst stammen. Er fing an mit dem weichen Kreide-Kohle- und Rötelstift und einer weich huschenden Lichtführung. 1771 ging der zwanzigjährige Künstler auf die Wanderschaft nach Holland. Aus dem holländischen Einfluss heraus entstanden Blätter wie die Kleine Landschaftszeichnung. Hier setzt er Hell- und Dunkelflächen scharf gegeneinander. Tischbein schwankte immer zwischen der reinen und der lavierten Federzeichnung. Goethe brachte ihm die Antike näher. Das führte zur stilistischen Bereicherung seiner Zeichenkunst.1829 ist das Leben Tischbeins zu Ende, das am Schluss von Trübsinn und Verfolgungswahn umschattet war.

Geschwister Tischbein


Landschaft mit Hirten und Herde Frau mit Reh


Auffindung Moses Goethe in der Campagna



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copyright by ingrid bischur . zuletzt bearbeitet im Mai 2005