Giotto di Bone

Die Vogelpredigt des heiligen Franziskus. 1303-1035/6 Den giottesken Realismus findet man in der Vogelpredigt.

Ihre Popularität verdankt sie der besonderen Einprägsamkeit der Gestalten, auch der Halle und Klarheit des Bildes, in dem nichts Überflüssiges zu finden ist, und schließlich der aus ihm quellenden Naturfreude und Tierliebe.

1266/1267 Geburt Giottos in Colle di Vespignano im Mugellotal bei Florenz als Sohn des Schmiedes Bondone.
Name vielleicht Diminutiv von Angiolotto, Parigiotto oder Ambrogiotto.
Gestorben am 9.1.1337 in Florenz, begraben im Dom.

Giotto schuf die Grundlagen der italienischen Renaissancemalerei.

Giottos Handschrift ist am Lichtgaden der Oberkirche von San Francesco in Assisi zu sehen.

Stilmerkmale Giottos sind:
- freskengerechte Knappheit und Logik der Form und Raumandeutung;
- strenge Bildarchitektur und der unbeirrbare Sinn für die Würde des Gegenstandes;
- die "stille Größe",
- Plastizität und blutvolle
- Unverwechselbarkeit der wie gemeißelt wirkenden Charaktere.


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copyright by ingrid bischur . zuletzt bearbeitet im Mai 2005